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Messenger im Vergleich – Wo liegen die Unterschiede & welche Lösung ist wirklich sicher?

Digitale Schule | kompakt

Messenger im Vergleich – Wo liegen die Unterschiede & welche Lösung ist wirklich sicher?

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ heißt es, dabei hat die Krise rund um COVID-19 besonders den Schulen schnell deutlich gemacht, dass es eben doch geht.

„Man kann nicht nicht kommunizieren“ heißt es, dabei hat die Krise rund um COVID-19 besonders den Schulen schnell deutlich gemacht, dass es eben doch geht. Von heute auf morgen sollte der gewohnte Alltag aus Schule und Klassenraum gegen digitale Alternativen getauscht werden. In den wenigsten Fällen konnten Schulen auf eine etablierte Infrastruktur und erprobte digitale Werkzeuge zurückgreifen. Vielmehr war es Aufgabe der Schulen selbst, simple und pragmatische Lösungen zu finden, die dazu noch schnell und leicht für alle Teilnehmer zu bedienen und zu guter Letzt auch bezahlbar sein mussten.

Einige findige LehrerInnen setzten schnell Lösungen wie Zoom oder Teams ein, um mittels Videokonferenzen zumindest ein wenig Alltagsgefühl zu erzeugen. Doch ebenso schnell machten diese Tools Datenschützer aufmerksam. Ein Wettstreit der Verbote begann und gipfelte in der Androhung privatrechtlicher Konsequenzen für LehrerInnen, die entsprechende, nicht datenschutzkonforme Dienste im Schulkontext nutzten.

Verbote ohne Alternativen
Versäumt wurde leider während genau dieser Zeit die klare und eindeutige Kommunikation über zulässige Alternativen. US Anbieter wie Zoom oder Microsoft Teams sind u. U. eben nicht DSGVO-konform. Vor dem Hintergrund des EuGH Urteils zum Privacy Schild ist die Nutzung umso fragwürdiger.

Doch es gibt durchaus europäische oder deutsche Alternativen, die einen Großteil der Features abdecken und gleichzeitig den geltenden Datenschutz einhalten. Einige Anbieter haben wir in einer Tabelle für Sie zusammengefasst. Ein wichtiges Merkmal ist dabei neben dem Server- und damit Datenstandort EU oder Deutschland auch das Thema Verschlüsselung der Daten.

Plattformunabhängigkeit
Zudem sollten nicht nur mobile Apps, sondern auch Desktop-Anwendungen für PC und Mac, sowie eine Web-Anwendung im Browser verfügbar sein, um die gesamte Bandbreite der eingesetzten Geräte abdecken zu können. Zum Beispiel die Lehrkraft, die an der windowsbasierten digitalen Tafel arbeitet und von dort Inhalte an die Tablets und Smartphones der SchülerInnen schickt. Auch der Kostenaspekt darf nicht vernachlässigt werden. Während einige Apps eine Bezahlung beim Download fordern, benötigen andere Lösungen globale schulweite Lizenzen. Besonders vor dem Hintergrund der unabdingbaren Zugänglichkeit für alle Kommunikationsteilnehmer bedarf es hier einem besonderen Augenmerk, um niemanden auszuschließen.

Abwägen und Informieren
Es gibt also einige Lösungen und Anbieter, die für Schulen auch aus datenschutzrechtlicher Sicht genutzt werden können. Nehmen Sie sich die Zeit Anbieter zu vergleichen und auf Sicherheitskriterien zu achten. Auch wenn die aktuelle Situation schnelles Handeln gefordert hat, sollten Lösungen gefunden werden die auf Dauer nutzbar und risikofrei für alle Beteiligten sind.

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Im Dschungel digitaler Angebote ist es heute zusehends schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Mit dem Online- und Print-Magazin „Digitale Schule | kompakt“ möchten wir Sie mit Anregungen und Tipps zum Thema Schul-Digitalisierung unterstützen. Wir zeigen unterschiedliche Lösungsansätze von Schulen und Schulträgern zum Thema Digitale Schule, lassen Pädagogen mit ihrer Sicht zu Wort kommen und geben praktische Tipps zu aktuellen Themen der Schulpolitik.

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