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„Wir haben WhatsApp erfolgreich ersetzt!“ Schule berichtet über den Messenger Einsatz

Beispiele aus der Praxis

„Wir haben WhatsApp erfolgreich ersetzt!“ Schule berichtet über den Messenger Einsatz

Regina Werner, Schulleiterin am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium, ist es wichtig, dass die Schüler/innen und das Kollegium sich mit der Schule identifizieren. Dass „meine Schule“ der gewählte Begriff ist, sich alle wohl fühlen und miteinander in Kontakt stehen wollen. Dazu gehört auch die digitale Kommunikation, die heute nicht wegzudenken ist und die wir alle im Alltag schon lange nutzen. Beispielsweise in Form eines Messengers für die Schule. Doch mit den Datenschutzbestimmungen, denen Schulen unterliegen, war das anfangs gar nicht so leicht umzusetzen.

Lehrer und Schüler sind begeistert

Nicole Hoke, Lehrerin an ihrer Schule, ist dankbar, dass ihre Kollegin Frau Moschkau auf die Suche nach einem geeigneten Schulmessenger gegangen ist. Heute kann sie unkompliziert nicht nur mit den Schüler/innen kommunizieren. Auch die Eltern sind datenschutzkonform in die Kommunikation eingebunden. So spart sie Zeit, die sie für wichtigere Dinge aufwenden kann: die Bildungs unserer Kinder. Die ganz nebenbei durch das Tool Medienkompetenz vermittelt bekommen. Denn mit dem Einsatz moderner Medien im Schulalltag bewegen sich Lehrkräfte und Schulen einfach viel näher an der Lebenswelt der Schüler/innen.

„Für meine Schule ist der Messenger eine Erleichterung“

„Seitdem meine Schule die schul.cloud nutzt, ist das Schulleben viel einfacher geworden. Lehrer können uns relevante Inhalte wie PDFs oder Links schicken, mit denen wir uns besser auf die nächsten Arbeiten vorbereiten können. Auch das Lösen von Problemen ist dank der schul.cloud jetzt viel einfacher. Ich habe nun die Möglichkeit, mit allen Schülern und Lehrern der Schule Kontakt aufzunehmen. Das ist ziemlich praktisch und hat mir schon oft weitergeholfen. Ich finde, dass jede Schule die schul.cloud nutzen sollte.“, berichtet Noah B., Schüler am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium Großengottern in Thüringen.

Ihre Erfahrungen haben Schulleiterin, Lehrerin und Schüler in einem Video festgehalten, das der Anbieter freundlicherweise zur Verfügung stellt:

Quelle: https://heinekingmedia.de/education/stories#schul-cloud

Interview mit der Initiatorin

Wir haben die Initiatorin Frau Moschkau, Oberstufenleiterin am Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium, kontaktiert und gefragt: „Wie war das eigentlich mit dem Messenger für Ihre Schule? Welche Hürden mussten sie meistern und wie konnten Sie das Projekt am Ende so erfolgreich umsetzen?“

„Aufgrund der DSGVO und dem damit verbundenen Verbot der dienstlichen Kommunikation über WhatsApp waren wir als Schule gezwungen, uns nach einer Alternative umzusehen. Da unser Landkreis als Schulträger immer pleite ist, hatten wir keine finanziellen Mittel zur Verfügung. Bei meiner Suche im Internet war ich sofort vom kostenlosen Angebot der schul.cloud begeistert.

Natürlich ist es nicht einfach, Lehrer von so einer neuen Lösung zu überzeugen. Ich hatte zu Beginn nur 5 Mitstreiter „im Boot“. Aber die Schüler und Eltern konnte ich in Elternabenden und persönlichen Gesprächen vom Mehrwert der schul.cloud überzeugen.

Im Mathematikunterricht stelle ich über die schul.cloud meine Aufzeichnungen an der digitalen Tafel den Schülern zur Verfügung oder erstelle noch zusätzliche Übungsaufgaben für Klausuren. Hier beantworte ich auch mal schnell eine Anfrage von Schülern oder Eltern. Bei einem Telefonat oder Gespräch muss ich sofort eine Antwort parat haben, hier kann ich aber noch in Ruhe überlegen, bevor ich antworte. So haben sich Eltern eine Extra-Anfahrt zur Schule gespart.

Durch das Drängen der Schüler und Eltern nutzen inzwischen mehr Lehrer die schul.cloud. Es gibt schließlich viele sensible Daten, die auf keiner Homepage veröffentlicht und nicht mit einer Mail verschickt werden können und dürfen! Außerdem habe ich noch eine Schritt-für-Schritt-Anleitung mit Screenshots erstellt, die den Kollegen beim Einrichten hilft.

Ich bin als „Manager“ tätig und „überwache“ die schuleigene Cloud. Erstellte Channels, die offen sind, lasse ich in geschlossene Gruppen umwandeln. Ich muss auch kontrollieren, ob jeder Schüler nur einen Schülerzugang hat, da manche Kollegen ihre Anmeldedaten weitergegeben hatten. Mit Hilfe des Supports wurden auch Channels gelöscht, deren Ersteller ausgetreten waren. Es ist wichtig, dass solche „Leichen“ eliminiert werden. Ich entferne auch Schüler, die nicht mehr an unserem Gymnasium sind, aus der Cloud.“

Unsere Abschlussfrage: „Welchen Tipp geben Sie Schulen, die ebenfalls über die Einführung eines Schulmessengers nachdenken?“

„Andere Schulen sollten auf jeden Fall zuerst die kostenlose Variante ausprobieren. Man braucht erst einige „Pioniere“, die mit begeisterten Schülern und Eltern ihre Euphorie multiplizieren. Auch sollte eine Person die schuleigene Cloud managen (mit meinen oben beschriebenen Aufgaben).

Nicht zuletzt ist der „gute Draht“ zu heinekingmedia wichtig. Ich kann mich jeder Zeit bei auftretenden Problemen telefonisch melden und werde stets von kompetenten Mitarbeitern betreut, die stets bemüht sind, mir so schnell wie möglich zu helfen.

Ich warte darauf, dass dem Landkreis oder unserem Gymnasium einmal genug finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um die komplexe Variante der schul.cloud nutzen zu können.“

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Im Dschungel digitaler Angebot ist es heute zusehends schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Mit dem Online- und Print-Magazin „Digitale Schule | kompakt“ möchten wir Sie mit Anregungen und Tipps zum Thema Schul-Digitalisierung unterstützen. Wir zeigen unterschiedliche Lösungsansätze von Schulen und Schulträgern zum Thema Digitale Schule, lassen Pädagogen mit ihrer Sicht zu Wort kommen und geben praktische Tipps zu aktuellen Themen der Schulpolitik.

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