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Bildungsrepublik Deutschland – Wie gelingt Schule in der Corona-Krise?

Schulpolitik

Bildungsrepublik Deutschland – Wie gelingt Schule in der Corona-Krise?

Schluss mit leeren Klassenzimmern und Homeschooling? Zwar kehren Schülerinnen und Schüler schrittweise in den Präsenzunterricht zurück, doch an einen regulären Lernalltag ist kaum zu denken. Abstandsregeln, Einbahnstraßensysteme im Schulflur und Hygienekonzepte bestimmen weiterhin den Alltag der Schülerinnen und Schüler.

Für das deutsche Schulsystem bleibt der Online-Unterricht je nach Pandemieentwicklung auch weiterhin eine sinnvolle Alternative und stellt zugleich traditionelle Unterrichtsmodelle auf den Kopf. Trotzdem gilt: Der Lernstoff wie „Die Leiden des jungen Werther“ von Johann Wolfgang von Goethe, der Satz des Pythagoras oder die Zellteilung stehen weiter an oberster Stelle.

„Wenn E-Learning sinnvoll in den analogen Unterricht integriert wird, kann es die Wissensvermittlung effektiv ergänzen, klassische Einheiten um moderne Komponenten erweitern und so den Lernerfolg der Jugendlichen verbessern“, erklärt Holger Kistermann, Marketing- und Vertriebsleiter vom gemeinnützigen FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht. „Als Digital Natives zeigen Heranwachsende einen ganz anderen Umgang mit technischen Gadgets als ältere Generationen und erkennen in neuen Online-Schulmedien ihre eigene Lebenswelt wieder.“

Digitale Realität

Englisch im Videochat sprechen, Texte in der schul.cloud® hochladen, Lernvideos mit Klassenkameraden teilen oder eigenständig audiovisuelle Inhalte produzieren. Mit den Möglichkeiten des virtuellen Unterrichts ist von den Jugendlichen eine neue Selbstständigkeit gefragt. War beim klassischen Frontalunterricht häufig zuhören angesagt, werden Heranwachsende nun selbst aktiv – sie eignen sich Inhalte an, erledigen Übungen in Eigenregie oder realisieren im Klassen-Chat Gruppenarbeiten.

„Neben Schulbuch und Arbeitsheft setzen digitale Werkzeuge und Hilfsmittel auf neue Impulse und fördern differenzierte Lernformen“, weiß Holger Kistermann. „Zusätzlich begünstigt Digital Content eine individuelle Auseinandersetzung mit dem Stoff. Je nach Leistungsniveau des Einzelnen lassen sich Onlinemedien beliebig oft wiederholen. So können Schülerinnen und Schüler in ihrem eigenen Tempo lernen.“

Für verschiedene Schulformen, Jahrgangsstufen und Unterrichtsfächer stehen spezielle Ressourcen und Tools zur Verfügung. Audiovisuelle Medien wie die des gemeinnützigen FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht zeigen schon jetzt, wie sinnvoll sich das Unterrichtsgeschehen ergänzen lässt. Im Auftrag der Bundesländer entwickelt, entsprechen die pädagogisch wertvollen Bildungsmedien den jeweiligen Lehrplänen. Die Inhalte der Lernvideos sind so konzipiert, dass sie sowohl im Klassenzimmer als auch zu Hause ideal zum Einsatz kommen. Kurze Filmsequenzen veranschaulichen Kerninhalte, während passende Arbeitsmaterialen, Bilder, Grafiken und Lernspiele maßgeblich zum Wissensgewinn beitragen.

Virtuelle Aussicht

Im schulischen Kontext ermöglicht der Umgang mit softwaregestützten Programmen und Apps den Kindern nicht nur den Zugriff auf individualisierte Lernangebote und -inhalte, sondern schafft eine generelle Kompetenz dafür, wie Laptop, Smartphone, Tablet und Co. für den Wissenserwerb einzusetzen sind.

„Dank digitaler Medien lernen Jugendliche unabhängig von Ort und System“, erläutert der FWU-Experte abschließend. „Im Vergleich zur analogen Lernlandschaft sind digitalen Medien so gut wie keine Grenzen gesetzt. Ein kreativer Umgang mit moderner Technik macht den Unterricht zukunftsfähig.“

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Holger Kistermann (©Foto: Wilson Ortiz) ist Marketing- und Vertriebsleiter des öffentlichen FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht. Die Experten digitaler Medien produzieren seit 1950 im Auftrag der Länder audiovisuelle Medien für die schulische und außerschulische Bildung – entsprechend den Lehrplänen des jeweiligen Bundeslandes. Schulen erhalten FWU-Medien im kommunalen Medienzentrum.

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