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DigitalPakt – Milliardenzahlungen für Deutschlands Schulen

DigitalPakt

DigitalPakt – Milliardenzahlungen für Deutschlands Schulen

Die finanzielle Bedeutung des DigitalPakts und wie die einzelne Schule daran partizipiert.

Was steht hinter dem DigitalPakt?

Die Arbeitswelt ist im digitalen Wandel, Unternehmen werden modernisiert und die Arbeitsumgebung digital nachgerüstet. Um sich auf Jobs in diesem Arbeitsumfeld vorzubereiten, sollen Schüler/innen möglichst früh den Umgang mit Medien lernen. Kein Weg, der um die digitale Schule herumführt. Hier setzt der DigitalPakt an – 3,5 Milliarden Euro werden in der aktuellen Legislaturperiode auf die Bundesländer verteilt, um über die Schulträger die einzelnen Schulen digital auszustatten. Für die geplante Förderung von umgerechnet 500 Euro pro Schüler ist eine Änderung des Art. 104c GG notwendig, damit der Bund die Möglichkeit bekommt, die Investitionen von Ländern und Kommunen zu unterstützen und die kommunale Infrastruktur weiter auszubauen. ¹

Welche Leistungen sind förderungsfähig?

Generell gilt, dass schulische Hardware (interaktive Tafeln, digitale schwarze Bretter, W-LAN-Ausstattung, …) sowie Schulsoftware (Lern- und Arbeitsplattformen, …) gefördert werden können. Abseits des DigitalPakts können Fördermittel aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur für einen Glasfaseranschluss der Schulstandorte beantragt werden. Neben schulischer Hardware sind in Ausnahmen auch mobile Endgeräte für Klassen mit bis zu 20% aller Fördermittel pro Schulträger im DigitalPakt enthalten. Prinzipiell gilt jedoch: Der DigitalPakt ist ein Infrastrukturprogramm, keine Endgeräteförderung.

Wie können Sie Fördergelder beantragen?

Schulen müssen einen Medienentwicklungsplan mit technisch-pädagogischen Konzepten aufstellen, um eine Förderung aus dem DigitalPakt zu erhalten. Dieser Plan besteht aus einer pädagogischen Strategie hinter der digitalen Ausstattung, einer Auskunft über die technischen Anforderungen sowie einem Konzept zu Fortbildungen. Zudem kann aufgeführt werden, wie schnell die bestehende Internetanbindung in der Schule ist und ob ein Antrag zu einem Glasfaseranschluss gestellt wurde.

Die Schulträger sammeln anschließend die Anträge der zugehörigen Schulen und schicken diese an die genannte Stelle des Bundeslandes. Diese berät Schulleiter und Schulträger bei den Anträgen und prüft diese. Sind alle Voraussetzungen erfüllt, wird das Konzept genehmigt und die Förderung zugesagt.²

Wer erstellt den Medienentwicklungsplan für Ihre Schule?

Einen Medienentwicklungsplan für die Beantragung der Fördergelder zu erstellen, nimmt viel Zeit in Anspruch. Hier gibt es eine gute Nachricht: auch externe Anlaufstellen können Ihnen bei der Erstellung des Plans helfen. Neben den üblichen Anlaufstellen wie Schulträger oder Bundesland bieten diverse Unternehmen Hilfestellung bei der Erstellung.

¹ Bundestag, Grundgesetzänderung soll mehr Investitionen in Bildung ermöglichen. https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw39-de-aenderung-gg-bildung-bau-verkehr-568946 [abgerufen am 29.03.2019]

² Bundesministerium für Bildung und Forschung, Wissenswertes zum DigitalPakt Schule. https://www.bmbf.de/de/wissenswertes-zum-DigitalPakt-schule-6496.html [abgerufen am 29.03.2019]

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Im Dschungel digitaler Angebot ist es heute zusehends schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Mit dem Online- und Print-Magazin „Digitale Schule | kompakt“ möchten wir Sie mit Anregungen und Tipps zum Thema Schul-Digitalisierung unterstützen. Wir zeigen unterschiedliche Lösungsansätze von Schulen und Schulträgern zum Thema Digitale Schule, lassen Pädagogen mit ihrer Sicht zu Wort kommen und geben praktische Tipps zu aktuellen Themen der Schulpolitik.

1 Kommentar

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