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„WhatsApp ist ein No-Go“

Beispiele aus der Praxis

„WhatsApp ist ein No-Go“

Frau Schiemann-Koch ist zuständig für die IT der Albert-Schweitzer-Schule Kassel und redet mit uns über die Nutzung der schul.cloud® als Schul-Messenger. Sie verrät unter anderem, inwiefern die digitale Plattform schulintern, aber auch den Eltern durch die Corona-Zeit geholfen hat und gibt Tipps für Schulen, die für die Klassenkommunikation noch auf herkömmliche, nicht-datenschutzkonforme Messenger wie WhatsApp zurückgreifen.

Was war Ihnen bei der Auswahl des Messengers für Ihre Schulgemeinschaft besonders wichtig?

Das Wichtigste ist die Usability. Die Nutzung von Browser und App sollte sich nicht unterscheiden und es muss eine vollfunktionsfähige App sein. Von der schul.cloud-App bin ich überaus überzeugt. Das kommt dann vor allem den Schülern entgegen – was mir persönlich sehr wichtig ist, denn nicht alle haben einen frei zugänglichen PC oder Laptop zuhause. Da wird alles über das mobile Device gemacht.

In welchen Situationen kommt die schul.cloud bei Ihnen zum Einsatz?

Vor allem im Klassengeschäft durch Gruppenchats und Channels. Solche, die wir einrichten, und die der Schüler untereinander. Und in den Channels kommt auch die gemeinsame Dateiablage zum Einsatz. Ebenso die 1:1 Konversationen, um schnell mal etwas abzusprechen – denn jedes Mal eine Mail zu schreiben mit nur drei Worten ist einfach zu umständlich! Der Terminkalender wird gepflegt, sodass die Schulgemeinschaft in der schul.cloud immer auf dem Laufenden ist. Seit Neustem versuchen wir auch die Eltern mit einzubinden. Wir haben die schul.cloud ans LDAP angebunden, sodass Schüler und Lehrer direkt von Anfang an die richtige Rolle haben.

Inwiefern hat die Plattform während der Corona-Zeit geholfen?

Eindeutig durch die Kommunikation während der Schulschließungen. Alle waren etwas überfordert. Die Klassen wurden dann aber erst mal geordnet in Gruppen oder Channels, in dessen Dateiablage alle Materialien und Lösungen zu finden waren. Alles lief über die eine Plattform, so wurden beispielsweise auch die Eltern bzw. deren E-Mail-Konten etwas entlastet.

Was würden Sie einer Schule mit auf den Weg geben, die noch keinen Messenger nutzt oder auf die Kommunikation über herkömmliche Messenger wie WhatsApp zurückgreift?

WhatsApp ist ein No-Go. Da muss ein anderer Messenger ausgesucht werden, denn im schulischen Umfeld darf WhatsApp nicht genutzt werden. Meiner Meinung nach ist der Vorteil der schul.cloud-App, dass sie sehr der Nutzung von WhatsApp ähnelt. Damit kommen die Schüler schnell zurecht. Ausserdem werden keine Telefonnummern verwendet. Nur der Name der Nutzer ist sichtbar und das System ist auf die Schulgemeinde gekapselt.

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