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Interaktives Klassenzimmer. Digitale Tafeln dank DigitalPakt.

Nachsitzen mit Anna

Interaktives Klassenzimmer. Digitale Tafeln dank DigitalPakt.

COVID-19 – der Virus hat Deutschlands Schulsystem im Klammergriff. Landesweite Schulschließungen, überall müssen von heute auf morgen digitale Lösungen geschaffen werden. Eine Krise, die uns vor viele Herausforderungen stellt. Aber auch eine Chance! Für digitale Bildung und digitale Schule.

Noch vor wenigen Wochen war unser größtes Thema der DigitalPakt und wie wir die Digitalisierung an deutschen Schulen voranbringen können. Die äußeren Umstände zwingen Schulen heute zu reagieren. Die Schüler/innen möchten den Anschluss nicht verlieren. Sie möchten nicht nur ihre Prüfungen trotz allem abschließen, sondern auch mit dem Lernstoff up to date bleiben. Nicht zuletzt sind auch die Eltern sehr an einer gleichbleibend qualitativen Bildung ihrer Kinder interessiert. Die “Schulzeit zu Hause” sorgt auch für eine Beschäftigung des Nachwuchses. Bildung ist uns allen wichtig.

Digitale Medien werden jetzt einfach eingesetzt

Um den Lernstoff von der Lehrkraft zu den Schüler/innen zu bringen, kommen nun die unterschiedlichsten Tools zum Einsatz. Angefangen bei der Übermittlung von Arbeitsblättern, die bearbeitet werden können, über “Sprechstunden” mit den Lehrkräften bis hin zu kompletter Abwicklung des Unterrichts via Video. Lehrkräfte, Schüler*innen und Eltern werden kreativ. Und digital. Es stellt sich heraus – die Voraussetzungen sind gegeben, digitaler Unterricht ist möglich. Ja, es ruckelt hier und da, aber es funktioniert. Wir alle lernen gerade, wie es gehen kann. Und welche Vorteile es hat.

Nicht nur Schüler*innen, auch Lehrkräfte gewinnen in der aktuellen Situation an Medienkompetenz. Sie setzen neue Medien einfach ein, probieren aus und testen neue Möglichkeiten. Um Ihren Schüler/innen das Lernen von zu Hause zu ermöglichen, wo es gewollt ist.

Nach dem Virus – zurück in die digitale Steinzeit?

Was wir momentan lernen und erleben, wird zwangsläufig unsere Zukunft beeinflussen. Zurück in der Schule werden die wenigsten Lehrkräfte einfach aufgeben, was sie an neuen Möglichkeiten entdeckt haben. Sie wollen weitermachen! Sie erleben heute, wie motiviert Schüler/innen in dieser etwas anderen Lernsituation ans Werk gehen. Weil ihnen neue Möglichkeiten zur Verfügung stehen, anderen Medien zum Einsatz kommen. Und diese Medien lassen sich auch ins Klassenzimmer mitnehmen.

Eine digitale Tafel bietet alle Möglichkeiten, den Medieneinsatz im Klassenzimmer fortzusetzen. Und der DigitalPakt bietet die finanziellen Mittel, jetzt die Anschaffung der digitalen Tafeln zu koordinieren. So wie es heute beispielsweise im Bundesland Rheinland-Pfalz möglich ist.

Das Bundesland Rheinland-Pfalz bietet seit Anfang März im Kaufhaus des Landes die Möglichkeit, digitale Tafellösungen direkt für die Schule anzuschaffen. Ich habe mich erkundigt, welche Lösungen hier aktuell zur Auswahl stehen: insgesamt wurden drei Anbieter ausgewählt.

Die vom Land gestellten Kriterien an digitale Tafelsysteme erfüllen alle drei Anbieter. Da einer der Anbieter allerdings noch nicht im Kaufhaus des Landes gelistet ist, habe ich den Direktkontakt gesucht. Die Tafeln von URANO können schon heute direkt über den Anbieter für die mit dem Land vereinbarten Konditionen bezogen werden. Diese beinhalten auch einen vorinstallierten, kostenfreien Schulmessenger – auch Zubehör wie z.B. Tafelflügel sind bereits über URANO verfügbar. Der Anbieter ist bereits offiziell benannt, es fehlt lediglich der Katalogeintrag. Na, damit können wir leben. Einen Unterschied zwischen den Systemen gibt es allerdings: den Preis. URANO ist mit heinekingmedia bis zu 2.300 Euro günstiger als Konkurrenzprodukte.

Mit der digitalen Tafel ins interaktive Klassenzimmer

Eine digitale Tafel kann mehr als nur Videos abspielen. Es stehen die unterschiedlichsten Lernapps aus den AppStores zur Verfügung. Gemeinsames Arbeiten ist nicht nur an der Tafel selbst möglich, die Schüler/innen können ihre Geräte auch stressfrei auf die digitale Tafel spiegeln. Tafelbilder und auch Arbeitsblätter können digital direkt in Schulmessenger und Apps geteilt werden. So lässt sich Zeit sparen im Unterricht, die für Fragen verwendet werden kann.

Ist ein Schüler einmal nicht vor Ort, so können Tafelbilder von der digitalen Tafel und Aufgabenstellungen deutlich einfacher geteilt werden als Abschriften der Schüler/innen. Die klassischen Tafelflügel haben auch nicht ausgedient – sind heute aber Whiteboards. An ihnen können Zusatzinfos aufgeschrieben werden. Oder ganz klassisch zwei Schüler verdeckt ihre Lösung vorbereiten. Falls keine Endgeräte zum Spiegeln da sind.

Und jetzt: nutzen Sie das gewonnene Digitalwissen, um es in Ihre Medienbildungskonzepte zur Beantragung der Mittel aus dem DigitalPakt einfließen zu lassen. Von da aus ist es quasi nur noch ein Klick zur digitalen Tafel.

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Im Dschungel digitaler Angebote ist es heute zusehends schwer, die Spreu vom Weizen zu trennen. Mit dem Online- und Print-Magazin „Digitale Schule | kompakt“ möchten wir Sie mit Anregungen und Tipps zum Thema Schul-Digitalisierung unterstützen. Wir zeigen unterschiedliche Lösungsansätze von Schulen und Schulträgern zum Thema Digitale Schule, lassen Pädagogen mit ihrer Sicht zu Wort kommen und geben praktische Tipps zu aktuellen Themen der Schulpolitik.

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